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Brot Süßigkeiten und Honig

ImageAuf dem Gebiet werden zahlreiche Sorten von Honig hergestellt. Dieses kostbare Nahrungsmittel mit seinem besonderen chromatischen Farbton, seinem Aroma und seinen verschiedenen Geschmäckern ist geeignet für jeden Gaumen und für jeden kulinarischen Gebrauch.
Bei der visuellen Prüfung eines natürlichen Honigs ist es wichtig sich daran zu erinnern dass alle Honige dazu neigen sich auszukristallisieren, dass ein absolut natürlicher Prozess ist; das Erzeugnis kann wieder flüssig werden indem man es im Wasserbad erhitzt.

Berühmt und besonders ist der Mehrblütenhonig oder auch Tausendblütler genannt, der aus Nektar von verschiedenen botanischen Ursprüngen gewonnen wird. Er kann verschiedene Farben und Geschmäcker je nach Talherstellung und je nach Gewinnung der Essenzen (Linde, Kastanie, Thymian, Heidekraut, Himbeere, Wiesenblumen) aufweisen. Jeder Tausendblütler erzählt von einem Teil des Gebiets, mit seinen Charakteristiken und Besonderheiten. Er ist einer der komplettesten Honige der Nährstufe. Der Geschmack und das Aroma sind zu entdecken. Der Honig mit 1 glio wird von der Beute der Lindenblumen gewonnen. Die Pflanze die sich in Wäldern befindet und die die Täler des Gebiets bedeckt (aber rar im Rest von Italien) macht daraus einen lokalen Honig unserer Zone und ist somit einer bedeutenderen Beachtung würdig. Er ist bernsteinfarben und hat einen intensiven, angenehmen und aromatischen Geschmack mit einem Nachgeschmack von Balsam und Menthol. Zu seinen Eigenschaften gehören auch schweißtreibende und schmerzlindernde Effekte. Der Rhododendron-Honig wird als „König der Honige“ angesehen und man produziert ihn nur auf hohen Bergen und deswegen ist seine Herstellung von Jahr zu Jahr, durch den Klimazustand, verschieden. Dieser Honig, selten und kostbar, ist bernsteinfarben und hat einen delikaten Geschmack, mit einem Aroma von Unterholz. Der Akazienhonig hat eine helle strohgelbe Farbe, der sich nicht leicht auskristallisiert. Für sein leichtes und delikates Aroma ist er geeignet Getränke zu süßen ohne den Geschmack zu überdecken. Der Kastanienhonig wird in ganz Italien, in den Mittelbergen erzeugt; die Farbe ist dunkles Bernstein mit roten Schattierungen. Er hat einen starken und penetranten Duft und einen intensiven und stechenden Geschmack, leicht bitter, konserviert er einen aromatischen und besonderen Geschmack. Man kombiniert ihn mit Roggenbrot mit Speck oder scharfen und ausgereiften Käse. Der Honigtauhonig wird bei besonderen Klimabedingungen produziert infolge von Insekten die den Pflanzensaft an den grünsten Teilen absaugen. Dieser Honig hat eine sehr dunkle Farbe, mit grünlichen Reflexen, Aromen von Malz, Karamell, in Sirup eingelegte Feigen; besonders reich an Mineralsalzen kombiniert man ihn, wie den Kastanienhonig, mit Käse und Speck. Den niedrigsten Anteil gewinnt man aus Linden und Eichen, den höchsten Anteil aus der Fichte und anderen Nadelbäumen. Image

Jahrhundert für Jahrhundert bis zur Schwelle unserer Epoche hin, ist im Distretto die Art der Brotzubereitung beinahe unverändert geblieben. Das Brot, schon immer ein kostbares Nahrungsmittel, wurde für den Hausgebrauch hergestellt und in den Gemeinschafts-Holzöfen gebacken die in fast allen Dörfern vorhanden waren.
Das Roggenbrot konserviert noch heute einen naturreinen und hausgemachten Geschmack, besonders bekannt ist das Brot aus Coimo im Vigezzo-Tal, dass noch heute mit einer traditionellen Methode hergestellt wird und sich auf göttliche Weise mit Wurst, Käse und Honig verbindet. Außer der antiken Tradition des Brots ist die der Süßigkeiten die noch in den Konditoreiproduktionen bestehen bleiben.

ImageDas Schwarzbrot, oder Pan Negar, kann als das typischste und traditionellste im Gebiet betrachtet werden. Die dafür genutzte Hefe war die Hefe „der Wiederbringung“ das heißt ein Teil des Hefeteigs wurde beiseite genommen für die neue Brotverarbeitung; während das benutzte Mehl Roggen war und ist. Auf besondere Weise berühmt ist das von Coimo im Valle Vigezzo, dass immer noch mit einer traditionellen Methode erzeugt wird. Das Brot ist seit jeher ein kostbares Element der Ernährung der Bevölkerung und seine Zubereitungen sind vielfältig und verbinden manchmal wie in diesem Fall, die Idee ein tägliches Nahrungsmittel zu verzieren mit dem Prinzip nichts zu verschwenden. Das Crescenzin, Cradenzin oder Cardenzin ist aus den gleichen Zutaten des Schwarzbrots hergestellt, aber mit Zucker, Rosinen und Nüssen angereichert; süßes Brot für Festtage, dass heute das ganze Jahr über produziert wird wie das Süße Brot von Cannobio. Die Imperialine, typisch von Omegna und dem Ortasee, sind aus zwei dünnen und knusprigen Waffeln aus Nüssen, verbunden mit Schokolade hergestellt worden. Zart und schmackhaft sind sie ausgezeichnet  in Verbindung mit dem Nachmittagstee. Die Margheritine sind typische Kekse aus Stresa aus Butter die von einem lokalen Konditor anlässlich des Besuchs der Prinzessin Margherita von Savoia kreiert worden sind. Der Keks hat einen leichten Nachgeschmack nach Zitrone, verbindet sich also gut mit dem Aroma von Tee und ermöglicht es alle Nuancen der Aromen aufzunehmen. In Form einer Margherite, weiß, vielleicht wegen seinem leicht heiligen Aussehen war er der Lieblingskeks des Papst Paolo VI. Die Fugascina wird geknetet, geebnet, mit der Hand ausgezogen und in Quadrate geschnitten. Nach der Tradition vom 4. Juli (Festtag der Heiligen Elisabeth), wird in Bäckereien von Mergozzo dieses Gebäck aus Mehl, Zucker, Butter, Marsala, Eier, Zitrone und Hefe gebacken. 

 

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